Puppenspiel und deutsche Sprache / Schule Sander Straße


Lasst doch einfach die Puppen sprechen!

Mit Puppenspiel ins Sprechen kommen: Besonders Kinder, die erst sehr kurz in Deutschland sind, hilft dieses Verfahren sehr.

Sprachförderung, Kultur und Integration: Das passt hervorragend zusammen. Damit docken wir an kreative Ressourcen an, die alle Kinder dieser Welt reichlich mitbringen.

Seit Juni 2015 betreibt und initiiert das KIKU eine konzeptionell  verankerte, systematische Arbeit mit geflüchteten Kindern. Sie zielt auf Integration, Spracherwerb und  Begegnung im Medium kultureller Bildung. Das Konzept wird mit zunehmender Erfahrung  laufend an die Realität angepasst.

Das Angebot hat aber auch explorativen Charakter: Was wirkt wie?

Im Projekt Marhaba! – Puppenspiel mit syrischen Kindern in der Schule Sander Straße – haben wir besondere Bedingungen geschaffen. Dadurch wollen wir diesen Kindern einen schnellen Zugang zur deutschen Sprache und zur Gesellschaft verschaffen. In diesem Projekt machen inzwischen 17 Kinder im Vorschulalter und aus den ersten beiden Grundschulklassen mit. Begleitet wird das Projekt auch durch eine syrischstämmige Lehrerin, die bei Bedarf übersetzen kann. Mit vielen Spielen, mit Übungen, die Sprache und Bewegung zusammenbringen und nicht zuletzt durch den Einsatz der Puppen werden zahlreiche Sprechanlässe geschaffen.

Deutsch lernen beim Spiel mit Handpuppen: Die Fortschritte sind groß!

Eine kleine Aufführung am Ende des Schuljahres ist geplant.

Das ganze Projekt, das mit einer Woche während der Sommerferien in der Wohnunterkunft Curlacker Neuer Deich startete, wird immer wieder filmisch begleitet. So lässt sich nachvollziehen, wie sich das Projekt und mit ihnen die teilnehmenden Kinder entwickelt haben. Der fertig geschnittene Film wird zum Ende des laufenden Schuljahres vorliegen.