Transfer des KIKU-Sprachfördermodells


Suche nach Transferinstitutionen im Bereich der Sprachbildung

 

Deutschland steht vor der Herausforderung, immer mehr Menschen Deutsch als Zweitsprache nahezubringen. Das Kinderkulturhaus KIKU hat ein modellhaftes Sprachbildungskonzept entwickelt. In Verbindung mit Kunst und Kultur starten Kinder und Jugendliche effektiv, bewegt und mit Spaß in die neue Sprache.

Sprachbildung im Kinderkulturhaus KIKU

Das KIKU ist eine freie, gemeinnützige Einrichtung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der künstlerischen Sprachbildung in Kooperation mit Schulen und Kitas. Sprachförderlich fortgebildete KünstlerInnen arbeiten mit den Kindern z. B. szenisch, tänzerisch, musikalisch, im Medium Film, Hörspiel oder  Radio. Die meist ein Jahr lang laufenden Projekte und Kurse enden mit einer Präsentation oder Aufführung. Wortschatz, phonologische Bewusstheit, Sprechen und angewandte Grammatik sind sprachförderliche Schwerpunkte der KIKU-Sprachbildung.

Stiftungsgelder, Eigenmitteln und ein Zuschuss dreier Landesbehörden sind die wesentlichen Finanzierungsquellen des KIKUs. Schulen und Kitas zahlen dem KIKU die Sprachförderarbeit aus den ihnen zugewiesenen Sprachfördermitteln.

Transfereinrichtungen gesucht

Mit der Stiftung Mercator hat das KIKU die Qualitätsentwicklung und Weitergabe des Systems der künstlerischen Sprachbildung und/oder der sechsmoduligen Fortbildung zur zertifizierten Sprachförderkraft vereinbart. Dazu entwickelt das KIKU einen digitalen Werkzeugkoffer mit sprachförderlichem Material für KünstlerInnen und PädagogInnen. In Frage kommen Institutionen, die wahlweise

  • ihr Angebot um den Baustein Sprachbildung mit künstlerischen Mitteln erweitern wollen.
  • das System der Fortbildung zur zertifizierten Sprachförderkraft als Ganzes oder in Teilen in ihr Fortbildungsprogramm übernehmen wollen. Das KIKU hat diese Fortbildungsreihe gemeinsam mit dem Lehrerfortbildungsinstitut der Stadt Hamburg (LI) entwickelt und umgesetzt.
  • ihre Fachkräfte zur zertifizierten Sprachförderkraft mit künstlerischen Mitteln fortbilden möchten.

Partner im Transfer könnten beispielsweise Kitas, Schulen, Fortbildungsinstitutionen, Universitäten, Kunstschulen, Bibliotheksverbände oder Lehrerfortbildungsinstitute sein.

Kosten: Der Transfer wird vom KIKU organisiert und begleitet. Kosten entstehen lediglich durch Beratungs- oder Workshop-Honorare, nicht für die übermittelten und übernommenen Inhalte. Der Transfer wird von der Stiftung Mercator finanziell unterstützt. Ein erster Orientierungstermin ist kostenlos.

Kontakt: Galina Fix - KIKU Kinderkulturhaus – Lohbrügger Markt 5 – 21031 Hamburg 040- 739 280 97     fix(at)kiku-hh(dot)de